Zum Inhalt (ALT-C)
Zur Navigation (ALT-N)
Zur Startseite (ALT-S)

Gemeinde Ernsgaden  |  E-Mail: rathaus@ernsgaden.de  |  Online: http://www.ernsgaden.de

Aus dem Gemeinderat

Reiterhof will wachsen

Mit der Frage der Bebauung eines Areals westlich des Chai-Weihers hat sich der Gemeinderat Ernsgaden bei seiner letzten Sitzung befasst. Grund dafür war ein Antrag von Josef Schreiner, den Reiterhof um eine weitere Reithalle sowie einen Gastronomie– und Beherbergungsbetrieb zu erweitern. Er hatte dafür die Ausweisung eines „Sondergebiets“ bei der Gemeinde beantragt. Die Rahmenbedingungen dafür wurden in der Sitzung vorgestellt. Es stellt sich dabei grundsätzlich die Frage, ob nur dieser Bereich ausgewiesen wird oder das gesamte Gelände zwischen dem Südrand des Sportgeländes und der B16 überplant wird. Die Frage sei auch, ob der „Chai-Weiher", der im Sommer von Badegästen genutzt wird, in die Planungen mit einbezogen wird. Ferner müsse man sich die die "Erschließungsfrage" näher anschauen. Das Ergebnis der Diskussion: Bevor eventuell der Flächennutzungsplan geändert und ein Bebauungsplan aufgestellt wird sollen die offenen Punkte in einer „städtebaulichen Rahmenplanung“ näher untersucht werden. Es ist beabsichtigt, auch die Eigentümer der Umgebung zu befragen, was mit deren Flächen geschehen soll.

Vorrang für die Natur

Im Ernsgadener Bereich des Feilenmooses soll auch künftig die Natur Vorrang haben. Bei der Vorstellung erster Ergebnisse aus der Untersuchung des Gebiets verwies Landschaftsarchitektin Barbara Grundner-Köppel auf die "wertvollen Landschaftsbestandteile" im "Moos" in der Nähe von Ernsgaden. Dort sollte man der Natur und der Landwirtschaft Vorrang lassen, während man anderen Bereichen im Feilenmoos laut der Planung eine intensivere Freizeitnutzung zuweist. Durch das neue Konzept werden sich daher für Ernsgaden im Vergleich zur bisherigen Situation keine nennenswerten Änderungen ergeben. Die bereits jetzt bestehenden "Landschaftsseen" sollen erhalten und gepflegt werden.

Zwei Beeinträchtigungen wurden bei der Gemeinderatssitzung deutlich angesprochen: Die Vernässung der Grundstücke durch den hohen Grundwasserstand und die Schäden, die der Biber verursacht. Bürgermeister Karl Huber betonte, der Wasserpegel in den Gewässern müsse durch einen "aktiven Betrieb der Teichmönche geregelt werden". Gemeinderat Hubert Attenberger forderte aktive Massnahmen gegen die fortschreitende Vernässung der landwirtschaftlichen Grundstücke. Zweiter Bürgermeister Alois Schmelzer sprach den massiven Biber-Bestand an. Dadurch funktioniere das Grabensystem nicht mehr. Es hänge alles miteinander zusammen, betonte die Referentin Barbara Grundner-Köppel. Allerdings könne man durch das "Feilenmoos-Konzept" die Biber-Problematik nicht lösen, weil entsprechende gesetzliche Vorschriften entgegenstehen. Ein weiterer Diskussionspunkt waren die Kosten, die noch nicht klar bestimmt werden können. Der Gemeinderat beschloss, den Bericht zustimmend zur Kenntnis zu nehmen und man wird die weitere Entwicklung begleiten.

Verkehrssicherheit rund um die Mariensäule

Die Verkehrssituation bei der Mariensäule wurde angesprochen. An dem Schnittpunkt der Kreisstraßen PAF 14 und PAF 17 ist ein hohes Verkehrsaufkommen. Hier verläuft nicht nur der Schulweg der Kinder aus den Baugebieten im Norden der Gemeinde, sondern es ergibt sich auch eine höhere Nutzung durch die Eisdiele, die sich auf dem Gelände der „Alten Schmiede“ befindet. Der Verkehr soll hier durch geeignete Maßnahmen verlangsamt werden, insbesondere weil viele Kinder die Straße queren. Bürgermeister Karl Huber sagte zu, diesbezüglich beim Landratsamt als zuständige Behörde vorstellig zu werden.

Verwahrloste Grundstücke

Ein weiterer Diskussionspunkt waren einige verwahrloste Grundstücke in Ernsgaden. Dort, wo alte Autowracks und viel Abfall gelagert wird, soll die Gemeinde auf eine Besserung der Situation hinwirken. Die Grundstücke sind für die Öffentlichkeit nicht schön anzusehen und außerdem ein Ärgernis für die Nachbarschaft.

Räumung von Entwässerungsgräben

Die Grabenräumung im Gemeindegebiet war ein Diskussionspunkt, damit das Wasser besser abzieht. Insbesondere beim "Äußeren Lohgraben" ist dies wünschenwert. Bürgermeister Karl Huber wies darauf hin, dass beim "Inneren Lohgraben" die Räumung bereits beauftragt sei, der beauftragte Unternehmer wartet nur noch auf einen „günstigen Zeitpunkt“. Grundsätzlich ist bei Grabenräumungen der Grundwasserstand zu berücksichtigen, ferner muß man auf entsprechende Vorschriften des Wasserwirtschaftsamts und des Naturschutzes achten.

Programm Laurenzimarkt

Das Programm für den Laurenzimarkt (3. bis 5. August) wurde kürzlich mit der neuen Festwirtin abgestimmt. Der Ausmarsch ist am Freitag, 3. August, 18:00 Uhr mit anschließendem Tag der Gemeinde, Vereine und Betriebe. Zur Unterhaltung spielt die Blaskapelle Ernsgaden. Am Samstag, 4. August gibt es anlässlich des Familientags um 15:00 Uhr ein Kinderprogramm im Festzelt. Um 16:00 Uhr sind die Senioren der Gemeinde eingeladen. Abends spielt ab 19:00 Uhr die Partyband "Die Ganoven“. Am Sonntag ist um 10:00 Uhr Festgottesdienst, begleitet von der Blaskapelle Ernsgaden, die den Tag musikalisch bis 15:00 Uhr gestaltet. Ab 16:00 Uhr spielt die bekannte „Heisl Muse". Am Sonntag findet ab 13:00 Uhr wieder das traditionelle Oldtimertreffen statt.




drucken nach oben

Veranstaltungen

Sa 16.11.2019 | 19.30
Weihnachtsgansschießen
mehr ...
So 17.11.2019 | 10.30
Gottesdienst zum Volkstrauertag
mehr ...
So 17.11.2019 | 17.00
Abend der Lichter
mehr ...