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Gemeinde Ernsgaden  |  E-Mail: rathaus@ernsgaden.de  |  Online: http://www.ernsgaden.de

Gemeinderat entschied über Planungsvariante für Wohnanlage

Wohnanlage Gerlsbeck 180904
Die geplante Wohnanlage besteht aus zwei Baukörpern und wird barrierefrei zugänglich sein

Der Gemeinderat Ernsgaden hat in seiner letzten Sitzung eine weitere wichtige Weichenstellung in Sachen „sozialer Wohnungsbau“ getroffen. Die Räte einigten sich nach ausführlicher Diskussion, das Büro Gerlsbeck mit der Planung zu beauftragen. Der Bebauungsvorschlag der Scheyerer Architekten überzeugte den Gemeinderat am meisten.
Vorgesehen sind bei dieser Variante insgesamt elf Wohnungen, davon vier mit drei Zimmern und sieben mit zwei Zimmern. Eine erste grobe Schätzung der Kosten geht von einer Summe von rund 3 Millionen € aus. Im Hinblick auf die vorgesehene Nutzung des Gebäudes in erster Linie für Senioren soll die Wohnanlage barrierefrei und teilweise behindertengerecht gebaut werden.

„Es gibt nach wie vor eine große Nachfrage nach bezahlbaren Wohnraum“, betonte Bürgermeister Karl Huber zu Beginn der Diskussion zu diesem Tagesordnungspunkt. Er plädierte dafür, eine Entscheidung zu treffen, damit man bei dieser Angelegenheit „weiter voran kommt“. „Zielgruppe“ zur Nutzung der Wohnungen seinen erster Linie Ernsgadener Senioren, denen man einen Lebensabend in der Heimatgemeinde ermöglichen wolle. Nach dem staatlichen Förderprogramm kommen die Wohnungen für einen Personenkreis infrage, der bei einem Ein- Personenhaushalt ein Jahreseinkommen von 22.600 € nicht überschreitet, bei einem zwei Personenhaushalt sind es 34.500 €.

Ratsmitglied Günther Thaller und Alfred Plachta (UW) gefiel vor allem die Einbindung in die Umgebung und die Gliederung der Baukörper. Simone Thunig, ebenfalls UW, konnte sich mit den privaten Gärten und dem Innenhof gut anfreunden. Hubert Attenberger (CSU) hatte sich im Vorfeld intensiv mit den vorgeschlagenen Entwürfen auseinandergesetzt und verwies vor allem auf den guten „Zuschnitt“ der Wohnungen, die „kurzen Wege“ und die optimale Erschließung. Auch die technischen Versorgungsleitungen im Gebäude sein bei dieser Variante besonders gut zu realisieren.

Dem 2. Bürgermeister Alois Schmelzer und Elmar Engel (CSU) gefiel wie einigen anderen Räten auch ein weiterer Bebauungsvorschlag mit einem Pultdach und einer noch intensiveren Bebauung sehr gut. In der Abwägung entschied man sich jedoch dann dafür, mit Rücksicht auf die Nachbarschaft dann doch lieber weniger Wohnungen zu bauen. Auch Otto Breu (FW) tendierte für seine Fraktion für die beschlossene Lösung, da diese zu Ernsgaden passt.

Seniorenwohnen

Blick von Südwesten auf die geplante Wohnanlage

Die gefundene Lösung kommt dem Ergebnis der bereits beschlossenen städtebaulichen Voruntersuchung des Architekturbüros Schwarz aus München am nächsten. Bürgermeister Karl Huber: "Es ist konsequent, sich für diese Variante zu entscheiden." Die Gemeinde strebe ferner eine wirtschaftliche und kostengünstige Bauweise an.

 

Hinweis zum Urheberrecht:  Text und Fotos dieser Seite unterliegen urheberrechtlichem Schutz. Kopieren, Nachdruck und Verfielfältigung nur mit Zustimmung der Gemeinde Ernsgaden. (Urheberrecht Grafiken: Architekturbüro Gerlsbeck, Scheyern)

 

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