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Gemeinde Ernsgaden  |  E-Mail: info@ernsgaden.de  |  Online: http://www.ernsgaden.de

Aus der Sitzung des Gemeinderats vom 16. Oktober

Der Gemeinderat befasste sich mit zahlreichen Themen: Entwurfsplanung barrierefreie Wohnanlage +++ Solarpark +++ Bäume und Sträucher für Baugebiete +++ Beschilderung der Rad- und Wanderwege +++ Weitere Sanierung des Kanalsystems +++

Mit der Entwurfsplanung der ins Auge gefassten barrierefreien Wohnanlage an der Graf-Ernest-Straße beschäftigte sich der Ernsgadener Gemeinderat bei seiner letzten Sitzung. Das Architekturbüro Gerlsbeck stellte den Räten eine „verfeinerte Planung“ vor. Im Anschluss gab es eine Diskussion zu verschiedenen Details. Der Gemeinderat entschied sich dafür, einen Teilbereich unter den beiden Gebäuden zu unterkellern, um dort die Haustechnik und die Lagerräume für die Wohnungen unterzubringen. Diskutiert wurde dabei auch eine eventuelle Wasserhaltung am Anfang der Bauphase. Diese könne jedoch gelöst werden, so die Architekten. Ferner entschied man sich dafür, zwei behindertengerechte Wohnungen zu errichten, die vollkommen rollstuhlgängig sind. Die restlichen Wohnungen sind barrierefrei und entsprechen im Prinzip auch den Vorschriften für eine behinderten- bzw. seniorengerechte Nutzung. Im übrigen blieb es bei der Gestaltung, die der Gemeinderat bereits bei der Architektenauswahl festgelegt hatte.

Nach den Vorgaben des Landratsamts muss für das frühere Bauhofgelände an der Graf-Ernest-Straße ein Bebauungsplan aufgestellt werden. Der Gemeinderat fasste den entsprechenden Beschluss.

Einen Solarpark plant die Firma Anumar aus Ingolstadt im östlichen Gemeindegebiet entlang der "Bayernoil–Bahnlinie". Auf einem angepachteten Grundstück sollen auf einer Fläche von rund einem Hektar Fotovoltaikmodule zur Stromerzeugung aufgestellt werden. Der Gemeinderat nahm den Antrag positiv zur Kenntnis und fasste die entsprechenden Beschlüsse, den Flächennutzungsplan zu ändern und einen Bebauungsplan aufzustellen. Die Kosten für das Verfahren werden von der antragstellenden Firma getragen.

In fünf Baugebieten der Gemeinde Ernsgaden (Mittergret I-IV, Dentwagen) sind aufgrund der Vorgaben der einzelnen Bebauungspläne Bäume und Sträucher zu pflanzen. Die Ortsrandeingrünung und die Grüngestaltung in den Baugebieten wird insbesondere vom Naturschutz mit Nachdruck gefordert, so Bürgermeister Karl Huber. Die Bauverwaltung hatte dazu eine Ausschreibung durchgeführt, für die die Firma Kuchler aus Geisenfeld das wirtschaftlichste Angebot mit rund 85.600 € abgegeben hat. Insgesamt handelt es sich um rund 60 Bäume, die in den dafür vorgesehenen Arealen bepflanzt werden. Die Kosten der vorgesehenen Pflanzungen sind Teil der Herstellungskosten für die Straße und werden bei der Endabrechnung der Straßenerschließung in den Beitragsbescheiden der Eigentümer berücksichtigt.

Aufgrund der zentralen Lage im Donautal und am Rande des Feilenforst ist Ernsgaden ein beliebtes Ziel für Radler und Wanderer, so Bürgermeister Karl Huber. Die Radwege an den Hauptverbindungsstrecken sind zwar schon gut ausgeschildert, dennoch bedarf es an der einen oder anderen Stelle der Nachrüstung. Auch bei den Wanderwegen, insbesondere im Feilenforst,  gibt es noch Bedarf für die Aufstellung zusätzlicher Hinweisschilder, damit sich Spaziergänger und Wanderer gut zurechtfinden. Deshalb beteiligt sich die Gemeinde Ernsgaden an dem landkreisweiten „Leader-Projekt“ für Radfahrer und Wanderer. Damit soll ein überörtliches Rad – und Wanderwegenetz errichtet und ausgeschildert werden. Ferner gibt es nach Abschluss der Arbeiten auch ein entsprechendes Kartenmaterial. Der Kostenanteil der Gemeinde beträgt rund 6000 €. Der Gemeinderat stimmte der Beteiligung einstimmig zu.

Da es in letzter Zeit vermehrt Probleme mit der Parksituation, insbesondere im Gewerbegebiet „Im Chai“ gegeben hat, besteht die Überlegung, hier den ruhenden Verkehr durch die Nürnberger Wach- und Schließgesellschaft überwachen zu lassen. Ziel der Parkraumüberwachung ist es, das „wilde“ Parken einzudämmen, weil es dadurch an verschiedenen Stellen immer wieder zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kommt.

In der Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft Geisenfeld wurde in der Sitzung vom 11.01.2017 bereits die Erweiterung der Zweckvereinbarung zwischen der Verwaltungsgemeinschaft Geisenfeld und der Stadt Mainburg über den ruhenden Verkehr der Stadt Geisenfeld und der Gemeinde Ernsgaden beschlossen.

Wie Bürgermeister Karl Huber betonte, sei es notwendig, vor allem die „Parkerei“ rund um die Grundstückseinfahrten zu regeln, damit die Zu- und Abfahrten zu den Unternehmen frei bleiben und der Betrieb uneingeschränkt aufrechterhalten werden kann. Durch "gutes Zureden" allein werde man die Probleme nicht lösen. Mit der Verkehrsüberwachung wird, wie in der Stadt Geisenfeld – die Nürnberger Wach- und Schließgesellschaft beauftragt.

Die Ertüchtigung der Vakuumstation in Ernsgaden sowie die Errichtung der Vakuumstation Knodorf inklusive Anschluss Druckleitung sind weitgehend fertig gestellt, berichtete Bürgermeister Karl Huber. Für die Anlage bei Knodorf inklusive Druckleitung wurden bis jetzt 258.000,-- € investiert. Für die Generalsanierung der Vakuumstation am Badweiher hat die Gemeinde bisher 342.000,-- € ausgegeben. "Allerdings seinen noch nicht alle Rechnungen da, so Bürgermeister Karl Huber. Als weitere Maßnahme zur Stabilisierung des Kanalsystems steht jetzt noch als nächste „Aktion“ die Nachrüstung von Steuergeräten und Ventilen an einzelnen Hausanschlüssen an. Dabei geht es vor allem um die Frage, ob eventuelle Störungen direkt per Funk an den Bereitschaftsdienst übertragen werden können. Auf dem Markt gibt es entsprechende Entwicklungen, die in Kürze vor dem Abschluss stehen. Der Gemeinderat beschloss dazu, ein Angebot für die Ausrüstung von Hausanschlüssen einzuholen, die am weitesten von der Kanalstation entfernt sind.

Ferner wurde in der Gemeinderatssitzung auch der Bau einer Kanalleitung entlang der Ortsumgehungsstraße Rockolding diskutiert. Bisher wird das Ernsgadener Abwasser über eine Druckleitung in den Rockoldinger Freispiegelkanal gepumpt und von dort zur Kläranlage Vohburg geleitet. Nachdem es vor Ort von Zeit zu Zeit zu Beschwerden über unangenehme Geruchsbelästigungen gibt, soll jetzt das Ingenieurbüro Wipfler untersuchen, ob und unter welchen Umständen es möglich ist, eine Druckleitung „um Rockolding herum“ zu verlegen. Nach Erhebung der entsprechenden technischen Grundlagen und Vorliegen der Planungsdaten wird sich der Gemeinderat wieder mit der Thematik befassen.

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