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Gemeinde Ernsgaden  |  E-Mail: rathaus@ernsgaden.de  |  Online: http://www.ernsgaden.de

Rückblick auf das Jahr 2018

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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
am Jahresende ist es eine gute Tradition, eine kommunale Bilanz zu ziehen und auf die wesentlichen Ereignisse und Entscheidungen des zu Ende gehenden Jahres zurück zu blicken.

Wie schon in den vergangenen Jahren, hat die Gemeinde Ernsgaden auch im Jahr 2018 sowohl im Hoch– als auch im Tiefbau kräftig investiert.

Dorfgemeinschaftshaus
Im Hochbaubereich konnte im Frühjahr das Dorfgemeinschaftshaus fertig gestellt werden und in Betrieb gehen. Es wird bereits gut genutzt, so zum Beispiel von der Volkshochschule und den Senioren. Auch der Gemeinderat hat wegen der guten räumlichen Voraussetzungen bereits darin getagt. Zusammen mit den Außenanlagen und der neu geschaffenen Fußwegverbindung zwischen der Hauptstraße und der Graf-Ernest-Straße ist das neue Gebäude eine attraktive Bereicherung der Ortsmitte.

Barrierefreie Wohnanlage
Erfolgreich auf den Weg gebracht werden konnten in diesem Jahr die städtebauliche Voruntersuchung, die Architektenauswahl und die Planung für die barrierefreie Wohnanlage, die vor allem für Seniorinnen und Senioren gedacht ist. Der Gemeinderat hat die entsprechenden Beschlüsse nach eingehender Beratung gefasst. Die Planung und Umsetzung dieses Vorhabens ist die Antwort der Gemeinde auf die veränderte Wohnsituation und den Wohnungsmangel im ländlichen Raum und die älter werdende Gesellschaft. Bisher stehen in Ernsgaden praktisch keine Wohnungen (insbesondere mit Aufzug) für ältere und in der Mobilität eingeschränkte Menschen zur Verfügung. Auf dem Gelände des ehemaligen Bauhofs in Ernsgaden sollen elf Wohnungen mit einem extra Gemeinschaftsraum und den dazugehörigen Nebenräumen und Außenanlagen entstehen. Nach Klärung der finanziellen Förderung durch den Freistaat Bayern und der Antragstellung folgen im Jahr 2019 weitere Schritte, nämlich die Beauftragung der Fachplaner, die Fertigung der Detailpläne, die Ausschreibung erster Leistungen sowie der Baubeginn. Dieser ist voraussichtlich für die Jahresmitte/Frühherbst vorgesehen. Ende des Jahres 2020 sollen die Wohnungen dann bezogen werden können.

Baugebiet Mittergret IV
Einen bedeutenden Beitrag zur Befriedigung der Nachfrage nach Baugrundstücken konnte die Gemeinde heuer mit dem Baugebiet Mittergret IV leisten. Die Erschließungsarbeiten einschließlich der Pflanzarbeiten und der Eingrünung des Areals wurden fertig gestellt. Mitte des Jahres standen 18 weitere Baugrundstücke zur Verfügung. Die Gemeinde hat die ihr gehörenden Grundstücke zum Teil im Rahmen der überarbeiteten Richtlinien für das Baulandmodell an interessierte Bauwerber zeitnah verkauft. Einige der Erwerber haben bereits mit der Errichtung der Eigenheime begonnen, so dass in dem neuen Baugebiet bereits ein reges bauliches Treiben herrscht.

Baugebiet An der Hochstraße
Im Bereich des Baugebiets „An der Hochstraße“ hat der Gemeinderat kürzlich den Bebauungsplan endgültig beschlossen. Während der Wintermonate sollen die dazugehörigen Erschließungsmaßnahmen ausgeschrieben werden. Ferner geht das Umlegungsverfahren des Amts für Digitalisierung, Breitbad und Vernessung in die konkrete Verteilungsphase. Der Beginn der Tiefbauarbeiten ist für das Frühjahr 2019 vorgesehen, so dass voraussichtlich im Herbst weitere 17 Bauplätze zur Verfügung stehen. Der Gemeinderat hat bereits einen Grundsatzbeschluss gefasst, auch den zweiten Bauabschnitt in diesem Bereich zu aktivieren und in den nächsten Jahren 16 weitere Bauparzellen auszuweisen.

Flächensparen und Nachverdichtung
Unabhängig davon wird sich die Gemeinde aufgrund der Vorgaben der Bayerischen Staatsregierung in den nächsten Jahren besonders mit der Thematik „Flächeneinsparung beim Wohn– und Gewerbebau“ und der Nachverdichtung von für die Bebauung infrage kommenden Flächen im Gemeindegebiet befassen müssen. Nach wie vor gibt es in die Gemeinde eine Vielzahl von voll erschlossenen, jedoch unbebauten Grundstücken. Aktuell sind es rund 150 Baugrundstücke, die von der Gemeinde in den letzten Jahrzehnten ausgewiesen wurden, jedoch für eine Bebauung nicht zur Verfügung stehen. Viele dieser Grundstücke liegen bereits 30 und mehr Jahre baulich brach. Soweit sich Eigentümer entschließen, diese Flächen zu aktivieren und einer Bebauung zuzuführen, ist die Gemeinde zu einer entsprechenden Beratung über die Nutzung und Entwicklungsmöglichkeit bereit. Sowohl im Rahmen der Dorferneuerung als auch der Gemeindeentwicklung können Planer und Architekten herangezogen werden, die die fachliche Begleitung übernehmen. Wichtig sind dem Gemeinderat dabei insbesondere nachbar– und sozialverträgliche Planungsergebnisse unter Wahrung der ländlichen Struktur und des dörflichen Charakters der Gemeinde.

Kanalsystem
Ein weiterer Investitionsschwerpunkt war im zu Ende gehenden Jahr 2018 das Kanalsystem. Die Vakuumstation am Bad-Weiher wurde für rund 350.000 € vollständig saniert. Die Gemeinde hat sowohl die Saug- als auch die Druckpumpen als auch die Steuerung und die Abwassertanks erneuert. Die Leistungsfähigkeit und Betriebssicherheit wurde damit deutlich erhöht. Bereits im Jahr 2017 hatte die Gemeinde die Kanalstation für Knodorf errichtet und damit das Gesamtsystem entlastet. Für 2019 ist als weitere Investitionsmaßnahme die teilweise Verlegung und Sanierung der Druckleitung zur Kläranlage nach Vohburg geplant. Derzeit wird dazu die technische Machbarkeit und die Leitungsführung geprüft.

Schule, Kindergarten, Kinderkrippe
Gut entwickelt haben sich in den letzten Jahren die Schule, der Kindergarten und die Kinderkrippe. Sowohl der Schulverband Ernsgaden als auch der Kindergarten verzeichnen aufgrund der gestiegenen Geburtenzahlen der letzten Jahre mehr Kinder als in früheren Zeiten. Während in der Grundschule die entsprechenden Räumlichkeiten zur Verfügung stehen, wird der Platz im Kindergarten im Jahr 2019 voraussichtlich erneut knapp. Derzeit werden die organisatorischen und räumlichen Voraussetzungen geprüft, wie der zusätzliche Betreuungsbedarf geregelt werden kann.
In der Untersuchung ist aufgrund entsprechender Nachfragen von Eltern und der günstigen Lage Ernsgadens am Feilenforst auch die Gründung eines Waldkindergartens bzw. die Errichtung einer Waldkindergartengruppe. Anfang des Jahres 2019 finden dazu weitere Gespräche statt, diese Idee eventuell zu verwirklichen. Diesbezüglich kommt eventuell auch eine Kooperation mit einem privaten Träger oder eine kommunale Zusammenarbeit in Betracht.

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