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Gemeinde Ernsgaden  |  E-Mail: info@ernsgaden.de  |  Online: http://www.ernsgaden.de

Der Krieger– und Soldatenverein feierte Jubiläum

KSV
Am Mahnmal wurde mit den Fahneabordnungen der Opfer beider Weltkriege gedacht.

Sein 100 -jähriges Gründungsfest feierte kürzlich der Krieger– und Soldatenverein Ernsgaden. Zu der Feierstunde nach dem Festgottesdienst und der Kranzniederlegung an der Mariensäule konnte Vorsitzender Günther Thaller im Schleibingersaal alle Ernsgadener Vereine sowie Gastvereine aus Rockolding und Westenhausen begrüßen. Auch zahlreiche Mitglieder des Gemeinderats und viele Ernsgadener kamen zu dem Jubiläum. Neben einem gemeinsamen Mittagessen gab es Ansprachen und Ehrungen. Für die musikalische Bgleitung sorgte die Blaskapelle Ernsgaden.

Der Vorsitzende erinnerte an einige wichtige Punkte in der Geschichte des Vereins. Die erste Fahnenweihe war 1921. Im Zweiten Weltkrieg ruhte das Vereinsleben, erst 1952 wurde der Krieger– und Soldatenverein wieder gegründet.

KSV
Zusammen mit den zweiten Vorsitzenden Alois Schmelzer und Bürgermeister Karl Huber ehrte Thaller am Ende des Festes einige treue Vereinsmitglieder: Heidi Schleibinger (zehn Jahre), Thomas Schmidt (25 Jahre) Johann Amann, Walter Blomeier, Alfons Gigl, Josef Krammer, Erich Lembke, Hermann Schien und Adams S chmaußersowie Wolfgang Schmid (alle 40 Jahre). Die Mitglieder mit dem fünfzigjährigen Vereinsjubiläum Franz Amann und Alfons Reichart waren leider nicht anwesend. Eine besondere Ehrung erhielt Reinhard Ruthemeier, der von 1995-2008 Vorsitzender war und den Verein reformierte und neu aufstellte.


Bürgermeister und Schirmherr Karl Huber betonte in seinem Grußwort, dass der Krieger- und Soldatenverein ein "wichtiger Mahner für den Frieden" ist. Er erinnerte an die vielen Opfer der beiden Weltkriege, die schwierige Situation sowohl der Kriegsrückkehrer als auch der Hinterbliebenen nach dem Ersten und Zweiten Weltkrieg. Für die vielen traumatisierten Menschen sei der Verein auch eine Art "Heimat" gewesen, weil. man gemeinsam trauern konnte. Huber erinnerte an die " sichtbare Trauerhilfe", die es in der Gemeinde auf der Südseite der Kirche im Friedhof gab. Für jeden Kriegstoten war damals ein Kreuz mit Namen, Geburtsdatum und Todeszeitpunkt aufgestellt worden. Heute erinnere der markante Gedenkstein an die Kriegsopfer. Dieser sei zugleich ein Mahnmal für die Lebenden, sich für eine friedliche Welt einzusetzen.

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