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Gemeinde Ernsgaden  |  E-Mail: rathaus@ernsgaden.de  |  Online: http://www.ernsgaden.de

Ernsgadener Teil des Feilenmooses:Naturschutz hat Vorrang

Feienmoos
Im Feilenmoos gibt es große Kiesweiher. Die Nachfolgenutzung soll geregelt werden.

Mit der Endfassung des Gutachtens über die Entwicklung des Feilenmooses, das im Rahmen von Leader beauftragt wurde hat sich der Gemeinderat Ernsgaden bei seiner letzten Sitzung befasst. Die Landschaftplanerin Barbara Grundner–Köppel stellte die einzelnen Ergebnisse ihrer Untersuchung vor. Was den Ernsgadener Teil des Feilenmoos es betrifft, so bleibt es bei der bisherigen Zielrichtung. Im nordöstlichen Teil der Seenplatte, die im gemeindlichen Gebiet liegt, soll wie bisher wenig Freizeitdruck und Wassersport stattfinden, sondern vor allem die Jagd, die Fischerei und landwirtschaftliche Nutzung.

Ferner liegt wie bisher ein großes Augenmerk auf dem Naturschutz, weil sich dort auch die Wiesenbrütergebiete befinden. „Der Naturschutz hat bei der gesamten Untersuchung einen sehr großen Stellenwert erhalten“, betonte Frau Grundner-Köppel. Bei der künftigen Entwicklung ist daher ein besonderer Fokus auf die Intensität der Nutzung zu legen.  Insbesondere wird auf das einvernehmliche Nebeneinander von Naturschutz, Jagd, Fischerei und Erholungsnutzung Wert gelegt. Wobei mit Erholungsnutzung in erster Linie Spaziergänger gemeint sind. Zu den vorgeschlagenen Maßnahmen gehört zum Beispiel, den Verkehr in den Naturschutzbereichen auszuklammern bzw. deutlich zu beschränken. Auch das freie Laufenlassen von Hunden soll aus naturschutzfachlicher Sicht eingeschränkt werden.

Wie die Landschaftsplanerin weiter mitteilte, soll die intensive Freizeit – und Erholungsnutzung des Feilenmooses durch die Bevölkerung nicht im Gemeindegebiet Ernsgaden stattfinden, sondern entlang der Staatsstraße, die zwischen Geisenfeld und Manching verläuft. Insgesamt zielt das Vorhaben darauf ab, eine langfristige Nutzungsstabilisierung zu erreichen. Nach Ansicht des Gemeinderats bewegen sich die Ergebnisse der Untersuchung in dem Rahmen, den wir erwartet haben. man muss jetzt sehen, wie das Ganze umgesetzt wird.

Mit dem Naturschutz, der in dem Bereich bereits intensiv unterwegs ist, ist die Gemeinde bereits in einem guten Kontakt. Auch mit den allen Jagdausübenden sei man im Gespräch, um ein gutes Miteinander aller Interessenten zu erreichen. Auch die Reduzierung des Verkehrs habt in den letzten Jahren einigermaßen funktioniert.

Frau Grundner-Köppel teilte auch die Gesamtkosten für die Weiterentwicklung des Feilenmooses mit, die sich auf rund 8 Mio. € belaufen. Hier sind sowohl der Landkreis als auch die Gemeinden sowie private Investoren gefordert, eine Finanzierungsplanung auf die Beine zu stellen. Dabei kann man auf verschiedene „Fördertöpfe“ zurückgreifen. Die weitere Vorgehensweise ist derzeit völlig offen. Im Hinblick auf die Skepsis vieler Gemeinden am Leader-Verfahren muss erst geklärt werden, in welchem Rahmen man künftig die einzelnen Ziele weiterverfolgt.

Einige Kommunen haben bereits erklärt, dass sie nicht mehr mitmachen. Von Seiten der Gemeinde Ernsgaden gibt es einen Beschluss, der darauf ausgerichtet ist, sich nur zu beteiligen, wenn alle „Feilenmooskommunen“ (Geisenfeld, Manching, Reichertshofen, Ernsgaden) an einem Strang ziehen.

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