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Gemeinde Ernsgaden  |  E-Mail: rathaus@ernsgaden.de  |  Online: http://www.ernsgaden.de

Seniorenwohnanlage: Start der Bauarbeiten

Seniorenwohnen
In der neuen Wohnanlage entstehen 11 Wohungen und ein Gemeinschaftsraum.

Für den Neubau der barrierefreie Seniorenwohnanlage an der Graf-Ernest-Straße erteilte der Gemeinderat kürzlich den Auftrag für die Rohbauarbeiten. Günstigst bietende Firma war im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung die Firma Röss aus Ingolstadt mit einem Betrag von 963.763,86 €.  Mit dem Projekt soll noch heuer begonnen werden.

Das Architekturbüro Gerlsbeck erläuterte den Unterschiedsbetrag zur Kostenberechnung, die bei rund 713.000 € lag. Das Ausschreibungsergebnis sei aufgrund der Marktlage, und verschiedener Unwägbarkeiten wie Bodenbeschaffenheit und Wasserhaltung während der Bauphase höher ausgefallen als ursprünglich angenommen. Der Gemeinderat genehmigte trotzdem die Vergabe. Die Bauarbeiten sollen baldmöglichst beginnen. Auf dem Gelände des ehemaligen Bauhofs entstehen dann elf Wohnungen zwischen 55 und 75 m² mit den entsprechenden Nebenräumen.

Wie Bürgermeister Karl Huber auf Nachrage unserer Zeitung mitteilte, gibt es bereits sieben Interessenten, die sich in der Wohnanlage einmieten möchten. Der Bau der sozial geförderten Wohnungen sei ein großer "Kraftakt" für die Gemeinde Ernsgaden. Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf rund drei Millionen Euro, wobei die Gemeinde 10 % der Kosten als Eigenanteil beisteuert, 30 % der Ausgaben leistet der Freistaat Bayern im Rahmen eines Staatszuschusses und 60 % werden durch ein günstiges Darlehen der Landesbodenkreditanstalt finanziert.

Von Seiten des Gemeinderats habe man sich dennoch zu dem Bau entschlossen, um einen Beitrag zur Bereitstellung kostengünstiger Wohnungen und zur Linderung der Wohnungsnot zu leisten. "Die Nachfrage ist nach wie vor sehr hoch," so Bürgermeister Karl Huber. Die Wohnanlage ist vor allem für ältere Menschen gedacht, denen die Ihre bisherige Immobilie zu groß geworden ist oder die sich darin nicht mehr frei bewegen können, zum Beispiel weil sie gehbehindert sind. Die Menschen sollen aber im Alter dennoch im Ort bleiben können. "Entsprechende Angebote mit barrierefreien und behindertengerechten Wohnungen auf dem Immobilienmarkt sind rar", betonte der Bürgermeister.

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