Einsatz für die Gemeinde gewürdigt: Verabschiedung langjähriger Mitglieder des Gemeinderats

Ernsgaden, den 19.​06.​2026

Mit einer feierlichen Verabschiedung hat die Gemeinde Ernsgaden die ausgeschiedenen Mitglieder des Gemeinderats für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement gewürdigt. Bürgermeister Karl Huber dankte den früheren Ratsmitgliedern für ihren Einsatz, die Übernahme von Verantwortung und ihre Bereitschaft, über viele Jahre und Jahrzehnte hinweg aktiv an der Entwicklung der Gemeinde mitzuwirken.

 

In seinem Rückblick erinnerte Huber an die letzte Wahlperiode, die von außergewöhnlichen Herausforderungen geprägt war. Bereits kurz nach Beginn der Amtszeit habe die Corona-Pandemie die Arbeit des Gemeinderats erheblich erschwert. Trotz Kontaktbeschränkungen, Unsicherheiten und veränderter Rahmenbedingungen sei es gelungen, wichtige Projekte erfolgreich auf´s Gleis zu setzen und die Gemeinde weiterzuentwickeln.

 

Zu den bedeutenden Maßnahmen der vergangenen sechs Jahre zählen unter anderem der weitere Ausbau der digitalen Infrastruktur, die Fertigstellung des Kindergartens Blumenwiese und der Seniorenwohnanlage, wichtige Fortschritte beim Hochwasserschutz, die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf moderne LED-Technik sowie die Nachbaggerung des Badweihers.

 

„Die Mitglieder des Gemeinderats sind die bodenständigsten Volksvertreter, die wir haben. Sie erleben die Auswirkungen ihrer Entscheidungen unmittelbar im täglichen Miteinander, weil sie für die Bürger stets greifbar sind“, betonte Huber.

 

Der Bürgermeister weiter: "Wer über Jahre oder gar Jahrzehnte ehrenamtlich Verantwortung übernommen, Zeit investiert, Entscheidungen getroffen und sich für seine Gemeinde eingesetzt habe, verdiene Respekt und Anerkennung, unabhängig davon, ob er erneut gewählt wurde oder nicht". Großen Respekt zollte er den Räten, die über Jahrzehnte im Ratsgremium dabei und alle wichtigen Projekte der vergangenen Dekaden mitgetragen haben "von den Baugebieten über die den Bauhof und das Feuerwehrhaus bis hin zum Kindergartenbau und zur Seniorenwohnanlage". Auf den erreichten Mehrwert für die Gemeinde könnten sie stolz sein, so Huber.

 

Besondere Worte des Dankes richtete er an die ausscheidenden Ratsmitglieder:

 

Der bisherige Erste Bürgermeister Hubert Attenberger habe die Entwicklung Ernsgadens während seiner Amtszeit von 2020 bis 2026 positiv gestaltet und wichtige Akzente gesetzt. Insgesamt gehörte Attenberger 30 Jahre dem Gemeinderat an.

 

Silvia Hartmann war zwölf Jahre im Gemeinderat und brachte ihre juristische Fachkompetenz sowie in den vergangenen sechs Jahren als Zweite Bürgermeisterin besondere Verantwortungsbereitschaft ein. Huber würdigte zudem ihr Engagement auf Landkreisebene und hob hervor, dass Ernsgaden seit dem 1. Mai erstmals in seiner Geschichte mit zwei Vertretern im Kreistag vertreten ist. Dazu gehört auch Frau Hartmann.

 

Günther Thaller wurde insbesondere für seine Verlässlichkeit, sein Verantwortungsbewusstsein und seinen langjährigen Einsatz für die Gemeinde sowie für das Vereinsleben gewürdigt. Thaller war und ist neben seiner Gemeinderatstätigkeit seit vielen Jahren erster Vorsitzender des Krieger- und Soldatenvereins. Er war dem Gemeinderat 26 Jahre zugehörig.

 

Auf 24 Jahre Ratstätigkeit brachte es Richard Dasch. Nach Hubers Worten zeichnete sich durch seine pragmatische Art und seinen Blick für die vielen kleinen, aber wichtigen Aufgaben aus, die oftmals im Hintergrund erledigt werden müssen. Er habe die Projekte der Gemeinde stets aufmerksam begleitet und kommentiert.

 

Ernst Schweiger brachte während seiner sechsjährigen Amtszeit von 2020 bis 2026 unternehmerisches Denken, kreative Ideen und neue Impulse in die Gemeinderatsarbeit ein, sagte der erste Bürgermeister.

 

Daniel Gmeiner vertrat als jüngstes Mitglied des Gremiums von 2020 bis 2026 die Interessen der jüngeren Generation und setzte sich engagiert für die Belange des Sports und der Vereinsarbeit ein.

 

Zum Abschluss betonte Huber die große Bedeutung des kommunalen Ehrenamts: „Gemeinden entwickeln sich nicht von selbst. Sie wachsen und gedeihen durch Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und mehr zu tun, als ihre Pflicht ist. Alle ehemaligen Gemeinderätinnen und Gemeinderäte haben Spuren hinterlassen und einen wichtigen Beitrag für das Gemeinwesen geleistet.“

 

Als Zeichen des Dankes erhielten die Geehrten als Anerkennung der Gemeinde eine Dankurkunde und ein Abschiedsgeschenk.

 

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