Petition zur Entschärfung der Verkehrssituation in der Bahnhofstraße
Der Gemeinderat hat sich in seiner Sitzung mit einer Petition zur Verkehrssituation auf der PAF 14 im Bereich Bahnhofstraße befasst. Eingereicht wurde die Petition von Herrn Andreas Meier. Ihr angeschlossen haben sich 75 Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Unterschrift.
Ziel der Petition ist es, die bestehende Tempo-30-Regelung im Bereich des Kindergartens auf weitere Abschnitte der PAF 14 auszuweiten. Außerdem wird angeregt, den Schwerlast- und Durchgangsverkehr auf dieser Strecke einzuschränken.
In der Petition wird auf mehrere Punkte hingewiesen, die aus Sicht der Unterzeichnerinnen und Unterzeichner die Verkehrssicherheit und die Lebensqualität im Ortsbereich beeinträchtigen. Genannt werden insbesondere das hohe Verkehrsaufkommen, die Nutzung der PAF 14 als Ausweichstrecke bei Sperrungen der A9, Rückstaus im Bereich des Bahnübergangs sowie Lärm- und Abgasbelastungen. Besondere Sorge bereitet den Bürgerinnen und Bürgern die Sicherheit von Kindern, Fußgängern und Radfahrern, vor allem im Umfeld von Kindergarten, Schulwegen, Bushaltestellen und Ortskern.
Auch auf mögliche Rotlichtverstöße an der Ampelanlage beim Kindergarten sowie auf die Sichtbarkeit der bestehenden Tempo-30-Beschilderung wurde hingewiesen. Vorgeschlagen werden unter anderem eine Überprüfung der Beschilderung, verstärkte Geschwindigkeits- und Rotlichtkontrollen sowie weitere verkehrsberuhigende Maßnahmen.
Der Gemeinderat hat die Petition zur Kenntnis genommen und den Anliegen grundsätzlich zugestimmt. Zur Verkehrssicherheit werde eine Fußgängerüberweg beitragen, der am Anfang der Bahnhofstraße beim Krigerdenkmal errichtet wird. Zugleich ist zu beachten, dass es sich bei der PAF 14 um eine Kreisstraße handelt. Zuständiger Straßenbaulastträger ist daher der Landkreis Pfaffenhofen a. d. Ilm. Die Gemeinde kann entsprechende Maßnahmen nicht eigenständig anordnen, wird die Petition jedoch an die zuständigen Stellen weiterleiten und die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger unterstützen.
Unabhängig vom weiteren Verfahren gilt bereits jetzt der dringende Appell an alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer: Bitte fahren Sie in den Tempo-30-Bereichen langsam, aufmerksam und rücksichtsvoll. Gerade dort, wo Kinder unterwegs sind, Straßenverhältnisse unübersichtlich sind oder Fußgänger und Radfahrer besonders geschützt werden müssen, zählt jeder Meter Bremsweg.
Rücksicht im Straßenverkehr ist ein wichtiger Beitrag zu mehr Sicherheit und Lebensqualität in unserer Gemeinde. Mehr dazu auf der Homepage der Gemeinde!
Bild zur Meldung: Verkehrsstau in der Bahnhofstraße