Krieger- und Soldatenverein Ernsgaden gedachte der Gefallenen, Vermissten und Verstorbenen
Mit einem feierlichen Gottesdienst, dem traditionellen Gedenken und dem gemeinsamen Mittagessen beging der Krieger- und Soldatenverein Ernsgaden kürzlich seinen diesjährigen Jahrtag.
Der Festtag begann um kurz vor 10:00 Uhr mit dem Kirchenzug, der sich an der Mariensäule formierte. Im Anschluss fand der Gottesdienst in der Pfarrkirche statt. Nach einer kurzen Andacht am Gedenkstein im Friedhof wurde an der Mariensäule ein Kranz zu Ehren der Gefallenen, Vermissten und Verstorbenen niedergelegt.
Vereinsvorsitzender Günther Thaller erinnerte in seiner Ansprache an das Leid der beiden Weltkriege, die Opfer aktueller Kriege und Gewalt sowie an alle verstorbenen Mitglieder des Vereins. Umso mehr sei man heutzutage in der Verantwortung, die Erinnerung wachzuhalten. Gerade in einer Zeit, in der nationales Denken wieder an Einfluss gewinnt, müssen man sich bewusst werden, dass Kriege viel Leid, Tod und Zerstörung verursachen.
Im Namen des Vereins legte er einen Kranz nieder – als Zeichen des Respekts und Gedenkens an die Toten der Kriege und an die verstorbenen Mitglieder. Das Gedanken wurde von der Blaskapelle Ernsgaden musikalisch gestaltet, unter anderem mit dem "Guten Kameraden“, begleitet vom Ehrensalut der Kanone. Nach der Bayernhymne und der Nationalhymne zog der Verein mit allen Gästen zum Gasthof Riedmeier zum Mittagessen.
Im Anschluss ehrte der Verein treue Mitglieder für ihre langjährige Verbundenheit. Ehrungen erhielten: Thomas Schön (10 J.), Erna Kellerer, Simon Hiesch, Max Schreiner (jeweils 25 J.), Josef Biberger, Franz Lembke ( jeweils 40 J.), Eugen Robin (50 J.).
Der Krieger- und Soldatenverein dankt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie der Bevölkerung für die zahlreiche Beteiligung und die Verbundenheit.
1. Vorsitzender Günther Thaller (li.) und 2. Vorsitzender Alois Schmelzer (re.) ehrten verdiente Mitglieder.
Bild zur Meldung: Mit dem Kirchenzug begann der Kriegerjahrtag (Foto: Chantal Kämpf)










