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Schülerbeförderung: Gemeinde Ernsgaden setzt sich für Verbesserungen ein

Ernsgaden, den 18.​09.​2026

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

mit Beginn des neuen Schuljahres und der Umstellung der bisherigen gemeindlichen Schülerbeförderung auf den öffentlichen Personennahverkehr des Landkreises sind leider verschiedene Probleme und Unannehmlichkeiten aufgetreten. Uns erreichen hierzu zahlreiche Rückmeldungen von Eltern. Ich bitte Sie dafür um Verständnis.

 

Ich kann die Sorgen und den Ärger der betroffenen Familien gut nachvollziehen. Wenn Kinder nicht wie vorgesehen befördert werden, Verbindungen nicht zuverlässig funktionieren oder Unsicherheiten hinsichtlich der Sicherheit des Schulwegs bestehen, führt dies verständlicherweise zu erheblichen Belastungen im Alltag.

Derzeit beschäftigen uns insbesondere drei Themenbereiche.

 

Zum einen geht es um die zuverlässige Beförderung der Grundschulkinder aus Westenhausen, Knodorf und Ilmendorf zur Grundschule Ernsgaden und wieder zurück. Gerade hier muss gewährleistet sein, dass die vorgesehenen Haltestellen tatsächlich angefahren werden und die Kinder verlässlich zur Schule und nach Unterrichtsende wieder nach Hause gelangen. Auftretende Probleme werden von der Gemeinde unmittelbar an die zuständigen Stellen weitergegeben.

 

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Beurteilung der Gefährlichkeit des Schulwegs zwischen Knodorf und der Grundschule Ernsgaden. Mehrere Eltern haben hierzu nachvollziehbare Bedenken geäußert. Dabei geht es unter anderem um Straßenquerungen, Schwerverkehr, Sichtverhältnisse, Beleuchtung und die Situation in der dunklen Jahreszeit. Die Gemeinde hat diese Hinweise aufgegriffen und eine nochmalige sorgfältige Prüfung durch das Landratsamt beantragt. Auch mit dem Landrat selbst stehe ich hierzu im Austausch.

 

Daneben geht es um eine verlässliche Beförderung der Schülerinnen und Schüler zum Gymnasium Wolnzach und zurück nach Ernsgaden. Insbesondere bei Schulbeginn und Schulschluss müssen die Fahrzeiten so gestaltet sein, dass die Schülerinnen und Schüler pünktlich und ohne unnötig lange Wartezeiten zur Schule und wieder nach Hause kommen. Auch hier haben sich nach der Umstellung auf den ÖPNV verschiedene Schwierigkeiten gezeigt, die aus unserer Sicht noch verbessert werden müssen. Die Defizite habe ich an das Landratsamt weitergeleitet.

 

Ich stehe deshalb in fast täglichem Kontakt mit dem Landrat sowie dem zuständigen Sachgebiet ÖPNV und Schülerbeförderung im Landratsamt Pfaffenhofen.  Auch mit den Nachbarkommunen stimmen wir uns ab. Hierzu gehören insbesondere Gespräche mit dem Vohburger Bürgermeister Andreas Amann und dem Münchsmünsterer Bürgermeister Wolfgang Reichhardt, da die Schülerbeförderung und die Linienführung mehrere Gemeinden betreffen und Verbesserungen nur gemeinsam erreicht werden können.

 

Auch ganz konkrete Probleme im täglichen Betrieb werden unmittelbar aufgegriffen. Wenn Haltestellen nicht angefahren werden, Verbindungen nicht wie vorgesehen funktionieren oder Kinder deshalb von ihren Eltern zur Schule gebracht werden müssen, muss dies schnell aufgeklärt und behoben werden.

Die Zuständigkeiten bei der Schülerbeförderung sind jetzt auf mehrere Stellen verteilt und die Entscheidungen sind von der Gemeinde Ernsgadennicht mehr direkt entscheidbar und beeinflussbar. Umso wichtiger ist es, dass Landkreis, Gemeinden, Schulen, Verkehrsunternehmen und Eltern eng zusammenarbeiten.

 

Ich möchte deshalb alle betroffenen Eltern bitten, konkrete Probleme weiterhin an die Gemeinde weiterzugeben. Je genauer wir wissen, welche Verbindung, Haltestelle oder Fahrt betroffen ist, desto gezielter können wir gegenüber den zuständigen Stellen tätig werden. Schicken Sie Ihre Erfahrungen und Probleme bitte per E-Mail an .

 

Gleichzeitig bitte ich um Verständnis dafür, dass manche Fragen nicht von heute auf morgen gelöst werden können. Alle Beteiligten sind jedoch bemüht, die erkennbaren Defizite möglichst rasch zu beheben.

 

Unser Ziel ist klar: Die Schülerinnen und Schüler müssen sicher, zuverlässig und zu passenden Zeiten zur Schule und wieder nach Hause kommen. Gerade bei der Beförderung von Kindern und Jugendlichen müssen Sicherheit und Verlässlichkeit an erster Stelle stehen.


Ihr


Karl Huber
Erster Bürgermeister

 

Bild zur Meldung: Schülerbeförderung: Gemeinde Ernsgaden setzt sich für Verbesserungen ein

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