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Schnelles Internet: Antworten auf häufige Fragen

Die Gemeinde Ernsgaden setzt einen wegweisenden Schritt in die digitale Zukunft, um jedem Bürger ultraschnelles Internet zugänglich zu machen. Ein zukunftssicheres Netz, das auch höchsten Anforderungen standhält, wenn in den kommenden Jahren deutlich größere Datenmengen übertragen werden müssen.

Im Rahmen des Glasfaserausbaus profitieren in einem ersten Abschnitt etwa 1300 Liegenschaften von dieser wegweisenden Initiative.

Der Glasfaserausbau markiert einen bedeutenden Meilenstein für die lokale Gemeinschaft und wird die Grundlage für eine digitale Infrastruktur legen, die den Bedürfnissen der Bürger gerecht wird. Die Stadt Geisenfeld freut sich darauf, ihre Bewohner in dieser aufregenden Entwicklung mitzunehmen und gemeinsam eine moderne, vernetzte Zukunft zu gestalten.

Katharina Missbrandt, Geschäftsführerin der federführenden Infrastrukturgesellschaft G.E.R.N., beantwortet  häufig gestellte Fragen rund um das Glasfasernetz beantwortet. 

Für weitere Informationen und persönliche Anfragen steht das Glasfaserbüro zur Verfügung.

 

Hier die wichtigsten Fragen und Antworten:

 

Was sind die zentralen Vorteile bei der Nutzung von Glasfaser im Vergleich zu den herkömmlichen Kupferleitungen?

Glasfaser ermöglicht nicht nur um ein Vielfaches höhere Geschwindigkeiten, so ein Anschluss hat auch garantierte Geschwindigkeits-Bandbreiten, ohne Schwankungen – etwa bei einer punktuell starken Belastung des Netzes.

 

Von den rund 1300 Liegenschaften, die im jetzigen ersten Bauabschnitt anschließbar sind, werden etwa 40 Prozent nach den Förderrichtlinien als „unterversorgt“ beschrieben. Welche Konditionen sind dies konkret?

Eine Adresse wird als unterversorgt betrachtet, wenn die verfügbare Geschwindigkeit unter 100 Mbit/s liegt. Bei diesen Liegenschaften besteht ein Anspruch auf kostenlosen Anschluss bis in den Keller, auch ohne Abschluss eines Internetvertrages. Bei den Liegenschaften, die als nicht unversorgt gelten, endet der kostenlose Anschluss auf dem Grundstück. Ein Anschluss bis in den Keller erfolgt in diesem Fall nur beim Abschluss eines zunächst zweijährigen Vertrages mit unserem Netzbetreiber Vodafone.

 

Man muss also nach dem Anschluss nicht sofort einen Internetnutzungsvertrag abschließen?

Nein, dazu besteht keine Verpflichtung, man lässt sich dann aber gravierende Vorteile entgehen. Bei nicht unterversorgten Liegenschaften ist dies der schon angesprochene kostenlose Anschluss bis in den Keller, der später dann mehrere tausend Euro kosten würde. Zum Zweiten profitieren alle, die bis Ende April einen Vertrag mit Vodafone abschließen, von einer zusätzlichen Bonusleistung. So bekommen sie für die weitere Verkabelung im Gebäude, also vom Keller in andere Räume, eine Installations-Gutschrift von bis zu 399 Euro. Nur für den Fall, dass die Verkabelungsarbeiten über diesen Betrag hinausgehen, muss die Differenz bezahlt werden.

 

Wie weiß man, ob man mit seiner Adresse bei dem jetzigen ersten Ausbauabschnitt dabei ist und ob man als unterversorgt gilt?

Bis Ende 2023 wurden die Eigentümer aller infrage kommenden Liegenschaften angeschrieben und auf Grundlage ihre individuellen Verhältnisse informiert. Wer glaubt, zu den jetzt anschließbaren Adressen zu gehören, bei dem aber kein Anschreiben gelandet ist, der kann sich gerne unter Telefon (08452) 98 105 melden. Testen kann man die Verfügbarkeit aber auch online unter www.vodafone.de/geisenfeld. Hier gibt es zudem ausführliche Infos zu den Verträgen, unter denen man wählen kann.

 

Ist ein Anschluss auch sinnvoll für unbewohnte Grundstücke oder Häuser, deren weitere Nutzung oder Renovierung noch nicht planbar ist?

Auch in diesem Fall erscheint ein Anschluss sinnvoll, auch wenn noch kein Internetvertrag abgeschossen wird, da damit die baulichen Voraussetzungen geschaffen werden. Entschließt man sich im Rahmen der jetzigen Förderung dazu, entstehen keine Kosten, später muss man diese selbst tragen.

 

Wie geht es beim jetzigen Ausbauabschnitt aus?

Im März legt die Firma Strabag mit ihren Arbeiten wieder los. Wo sie aktuell und in den Folgewochen aktiv ist, dies kann man auf de Homepage der Stadt unter Wirtschaft & Standort/Breitbandausbau erfahren. Bis Sommer 2024 sollen die verschiedenen Hauptstränge entlang der Straßen fertig sein, dann geht es mit den Hausanschlüssen los. Den Abschluss dieser Arbeiten hat die Firma Strabag bis Ende 2025 zugesagt.

 

Wann werden die neuen Glasfaseranschlüsse freigeschaltet?

Es wird sukzessive nach Bereichen gearbeitet. Wenn ein solcher Bereich samt den hier befindlichen Hausanschlüssen fertig ist, wird er an Vodafone übergeben und dann zeitnah freigeschaltet. Das sollte bei den ersten Bereichen Ende 2024 der Fall sein.

 

Wie lange muss ich warten, wenn meine Liegenschaft im ersten Ausbauabschnitt nicht dabei ist?

Nein, es geht mit dem Ausbau definitiv 2025 oder 2026 weiter. In diesem zweiten Abschnitt sind dann alle weiteren Liegenschaften im Stadtgebiet und in den Ortsteilen dran, unabhängig davon, wie sie derzeit versorgt sind. Auch für diesen zweiten Abschnitt liegt der Infrastrukturgesellschaft bereits eine staatliche Förderzusage in Höhe von 80 Prozent der Kosten vor. Für die Bauarbeiten und den Netzbetreiber in diesem zweiten Abschnitt gibt es eine neue Ausschreibung, die schon in Vorbereitung ist.

Weitere Informationen

Veröffentlichung

Fr, 26. Januar 2024

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