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Aus dem Gemeinderat: Sparsamer Finanzhaushalt für 2024

Ernsgaden, den 27. 06. 2024

In seiner letzten Sitzung verabschiedete der Gemeinderat Ernsgaden einen sparsamen Haushaltsplan für das Jahr 2024. Mit einem Gesamtvolumen von sechs Millionen Euro liegt der Plan etwa 700.000 Euro unter dem Vorjahresergebnis. Der Hauptgrund für die finanzielle Zurückhaltung ist die geplante Sanierung und Erweiterung der Grundschule. Eine Investition, für die Geld zurückgelegt werden muss.

 

Wie viele andere Kommunen sieht sich auch Ernsgaden mit steigenden laufenden Ausgaben konfrontiert. Insbesondere die Personalkosten, die durch tarifliche Erhöhungen und einen hohen Personalbedarf aufgrund von Kinderbetreuung und staatlicher Bürokratie ansteigen, belasten das Budget. In diesem Jahr kalkuliert der Kämmerer mit Personalkosten in Höhe von 1,35 Millionen Euro, etwa 100.000 Euro mehr als im Vorjahr. Hinzu kommen gestiegene Umlagen an den Landkreis sowie hohe Energiekosten, die im Verwaltungs- und Betriebsaufwand mit 1,24 Millionen Euro veranschlagt sind. Zu Beginn des Jahres verfügte die Gemeinde noch über Rücklagen von 3,1 Millionen Euro. Nach Berechnungen von Kämmerer Anton Hackl werden diese bis zum Jahresende um 277.000 Euro reduziert sein.

Positiv ist jedoch der stabile Anteil der Einkommenssteuer, den die Gemeinde erhält, der konstant bei 1,5 Millionen Euro bleibt. Die Gewerbesteuer wird mit einem Anstieg von 700.000 auf 800.000 Euro berechnet.

 

Insgesamt belaufen sich die laufenden Einnahmen und Ausgaben auf 4,71 Millionen Euro, gegenüber 4,6 Millionen Euro im Vorjahr. Der resultierende Überschuss von 158.000 Euro kann für Investitionen im Vermögenshaushalt verwendet werden. Dieser fällt mit 1,29 Millionen Euro jedoch sehr gering aus, der niedrigste Wert seit vielen Jahren. Geplante Investitionen betreffen vor allem die örtliche Feuerwehr sowie die Tilgung zinsgünstiger Kredite für den Bau der Seniorenwohnanlage. Ansonsten hält sich die Gemeinde mit Aufträgen zurück um zu sparen.

 

Zum Jahresende wird den kalkulierten Rücklagen von 2,8 Millionen Euro ein Schuldenstand von 1,55 Millionen Euro gegenüberstehen.
 

 

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